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franceFousbanner Pfarrkirche St. Joseph

Die Pläne wurden durch Architekt Deitz aus Esch/Alzette ausgearbeitet. Am Ostersonntag, dem 16. April 1933 wurde der erste Spatenstich von Pfarrer Nicolas Olinger und von Johann Schmit-Steffen, Präsident der Kirchenfabrik,getan. Die Bauarbeiten wurden der Firma Pierre Bohler aus Differdingen zugesprochen und dauerten von Mai 1933 bis Juli 1934. Die dem heiligen Joseph geweihte Pfarrkirche wurde in modernem Stil in Anlehnung an den Stil der Basiliken respektive dem romanischen Stil erbaut. Aus dem geräumigen Vorplatz wuchs die Fassade mit ihrer spitzen, wohlproportionierten Front empor, die im Stil der umliegenden Häuser errichtet wurde und einen ästhetisch reinen Anblick bietet. Eine 3,50 m hohe Christkönigsstatue, die von Professor Desual aus Dinant entworfen und ausgeführt wurde, versinnbildlicht die Erinnerung an das Erlösungsjahr 1933, in dem der Grundstein zur Kirche gelegt wurde. Ein dreiteiliges, sechs Meter hohes Fenster und zwei Vorbauten, die Tauf- und die Theresienkapelle, gliedern die Fassade in eine äusserst gefällige Form. Eine sechsstufige, breite Treppe führt zu den zwei Frontportalen und in die Vorhalle, wo eine stimmungsvolle Kapelle zum Gebet einlädt. Das Innere der Kirche ist ein weiter Raum von 25 x 14 m, der von einer dreiteiligen Basilikendecke überspannt wird. Die überaus hohen Fenster werfen eine Fülle von Licht in das Kircheninnere. Die neue Pfarrkirche wurde am 22. Juli 1934 von Dechant Bisdorf aus Bettemburg im Beisein des Bischofs Dr. Petrus Nommesch, von Dr. Johann Peiffer, Pronotar und Generalvikar der Diözese, von Bistumssekretär Ludwig Hartmann, von Domherr Dr. Fr. Mack, Diözesanpräses der Damenvereine und einiger Pfarrer aus den benachbarten Pfarreien eingesegnet. Am Sonntag darauf, dem 29. Juli 1934, hielt dann Pfarrer Nicolas Olinger das erste feierliche Hochamt in dem neuen Gotteshaus.